Geldanlage

Die beste Geldanlage gibt es nicht

Immer wieder suchen Verbraucher nach der besten Geldanlage schlechthin. Doch diese eine Geldanlage, die für alle Verbraucher gleichermaßen geeignet ist, gibt es schlicht und ergreifend nicht. Während der eine Anleger größten Wert auf Sicherheit und Flexibilität legt, ist der andere bereit, sein Kapital langfristig anzulegen und der dritte ist wieder sehr risikofreudig. Deshalb kann keine Geldanlage für alle Verbraucher gleichermaßen empfohlen werden. Gleichwohl haben sich aber einige Geldanlagen auf dem Markt mittlerweile durchgesetzt. Sie lassen sich grob in vier Varianten unterscheiden:

  1. für den sicherheitsbewussten Anleger
  2. für den flexiblen Anleger
  3. für den risikofreudigen Anleger
  4. für den Anleger mit Weitblick

Welche Geldanlagen dabei für wen in Frage kommen, wollen wir im Folgenden näher beleuchten.

Sichere und riskante Geldanlagen

Zu den sicheren Geldanlagen gehören vor allen Dingen die folgenden Varianten:

  • Tagesgeld
  • Sparbuch
  • Festgeld
  • Bundesschatzbriefe
  • Sparkonto
  •  Bausparen

Sie sind in der Regel aufgrund der sehr hohen Bonität des Ausstellers (Bundesschatzbriefe) absolut sicher oder aufgrund der Einlagensicherung als sicher zu bezeichnen. Denn diese gewährleistet, dass das angelegte Kapital selbst bei einer Zahlungsunfähigkeit der Bank nicht verloren gehen kann.

Zu den riskanteren Geldanlagen dagegen zählen:

  • Wertpapiere
  • Anlage in Gold
  • Aktien
  • Fonds
  • Investmentzertifikate

Hierbei kann es durchaus zu Verlusten kommen, werden die Anlagen allerdings langfristig ausgerichtet, so zeigt die Erfahrung, dass immer noch attraktive Renditen zu erwirtschaften sind. Die Staatsanleihen sind zur Zeit eher umstritten, am Beispiel Griechenland ist erkennbar, dass diese nicht zwingend als sicher zu bewerten sind.

Flexible und langfristige Geldanlagen

Die zweite Untergliederung der Geldanlagen geschieht im Bereich der flexiblen und festen Geldanlagen. Erstere zeichnen sich dadurch aus, dass jederzeit über sie verfügt werden kann.

Hierzu zählen:

  • Tagesgeld
  • Sparbuch
  • Sparkonto
  • Fonds (offene)
  • Aktien
  • Investmentzertifikate

Bei den langfristig ausgelegten Geldanlagen winken attraktive Renditen. Jedoch sollten sie nur einen kleinen Teil des Portfolios ausmachen, denn während der Laufzeit hat man keinen Zugriff auf sie. Zu ihnen zählen:

  • Wertpapiere
  • Anleihen
  • Fonds (geschlossene)
  • Bundesschatzbriefe
  • Bausparen

Zwar können Wertpapiere und Anleihen auch schon vor Ablauf der Laufzeit veräußert werden, meist aber nur unter Hinnahme von Verlusten.