Geldanlage in Fonds: Für wen eignet sich das?
Die passende Geldanlage zu finden, ist vielfach schwieriger, als man meint. Immer wieder treffen Anleger bei der Suche auch auf Fonds der unterschiedlichsten Art. Sicher sind Fonds eine gute Alternative zu den sehr sicheren, aber niedrig verzinsten Geldanlagen auf dem Kapitalmarkt. Dennoch sollten Verbraucher auch bei ihnen eine grundlegende Analyse der eigenen Situation durchführen, bevor sie sich für einen bestimmten Fonds entscheiden.
Anlageziele sind entscheidend
Die Anlageziele, die mit dem Fonds erreicht werden sollen, entscheiden zu einem großen Teil über die in Frage kommenden Produkte. So sind kurzfristige Anlageziele am ehesten mit Geldmarktfonds zu erreichen. Sie weisen eine meist stabile Wertentwicklung auf, Kursschwankungen fallen in der Regel sehr gering aus.
Wer dagegen langfristige Anlageziele hat, wie das eigene Haus oder die Altersvorsorge, ist mit Geldmarktfonds weniger gut bedient. Denn obwohl sie eine hohe Sicherheit versprechen, sind die Renditen, die damit erwirtschaftet werden können, doch sehr niedrig. Hier empfehlen sich Aktienfonds, unter Umständen auch Rentenfonds. Sie unterliegen in der Regel größeren Kursschwankungen, versprechen dafür aber bessere Renditen, zumindest auf lange Sicht gesehen. Diese Renditen sind es aber, die Aktienfonds so beliebt machen. Werden sie jedoch für kurzfristige Anlageziele verwendet, so müssen die Anteile meist zu einem bestimmten Zeitpunkt veräußert werden. Liegen die Kurse zu diesem Zeitpunkt im Keller, kann das erhebliche Verluste für den Anleger bedeuten.
Was ist noch zu berücksichtigen bei Fonds?
Wichtig ist ebenfalls, wie Geld in Fonds angelegt werden soll. Der Klassiker schlechthin ist der Fondssparplan. Jeden Monat wird eine bestimmte Summe investiert, mit der Fondsanteile gekauft werden. Je höher der aktuelle Kurs, desto weniger Fondsanteile können erworben werden, je niedriger der Kurs, desto mehr Fondsanteile finden sich später im Portfolio.
Alternativ dazu kann eine Einmalzahlung in den Fonds erfolgen. Hier lohnt es sich, die verschiedenen Fonds hinsichtlich ihrer Entwicklung genau zu analysieren, um den richtigen Zeitpunkt für die Anlage zu finden. Nicht zu vergessen sind außerdem die Ausgabeaufschläge, die fast immer berechnet werden und den Fondskauf mitunter teurer werden lassen, als angenommen.




