Sparkonto

Das Sparkonto: Weiterführung des Sparbuchs

Das gute alte Sparbuch kennt jeder noch aus der eigenen Kindheit. Die modernere Form ist das Sparkonto. Dieses Konto wird im Grunde genommen genauso geführt, wie ein klassisches Sparbuch. Es gibt eine Sparurkunde, die allerdings nicht zwingend als festes Sparbuch geführt werden muss, sondern es können auch lose Blätter, ähnlich der typischen Kontoauszüge vom Girokonto, ausgegeben werden. Hauptsache ist, dass die Einlage als Spareinlage bezeichnet ist, auf den losen Blättern der Firmenname der kontoführenden Bank vermerkt, sowie der Name des Sparers angegeben und Vermerke zu den Umsätzen enthalten sind.

Sparkonto zum regelmäßigen Sparen

Gerne wird das Sparkonto in Verbindung mit einem Girokonto eröffnet und hierbei gleich ein Sparplan zum regelmäßigen Sparen angelegt. Dieser besagt im Grunde genommen nichts anderes, als dass monatlich beispielsweise ein bestimmter Betrag vom Giro- auf das Sparkonto umgebucht wird. Dies kann automatisch erfolgen, so dass der Sparer sich um nichts weiter kümmern muss.

Eine andere Form sieht beispielsweise vor, dass alle Beträge, die über einen festgelegten Betrag hinausgehen, zu einem bestimmten Termin auf das Sparkonto umgebucht werden. Wird dieser Betrag beispielsweise mit 700 Euro angegeben, der am 15. auf dem Konto verbleiben soll, und beträgt das aktuelle Guthaben 938,18 Euro, so werden 238,18 Euro automatisch auf das Sparkonto überwiesen.

Vor- und Nachteile beim Sparkonto

Das Sparkonto zählt zu den Sichteinlagen und ist damit über den Einlagensicherungsfonds abgedeckt. Damit wird für Verbraucher eine extrem hohe Sicherheit für das angesparte Guthaben geboten. Zusätzlich kann flexibel über das angesparte Geld verfügt werden, allerdings nur in begrenztem Rahmen. Monatlich dürfen in der Regel nicht mehr als 2.000 Euro vom Sparkonto abgehoben werden. Höhere Beträge müssen mit dreimonatiger Frist gekündigt werden.

Großes Manko beim Sparkonto sind die geringen Zinssätze. Diese liegen oft weit unter den Zinsen eines klassischen Tagesgeldkontos, das deutlich mehr Flexibilität für den Anleger verspricht.